Rechnungen
Handwerk, Praxis, Freiberuf: Der Code neben der Bankverbindung erspart dem Kunden das Abtippen — und dir die Suche nach Zahlungen mit vertipptem Verwendungszweck.
GiroCode · EPC-QR-Code
Empfänger, IBAN, Betrag und Verwendungszweck in einem Code. Wer zahlt, scannt ihn mit der Banking-App und gibt die fertig ausgefüllte Überweisung nur noch frei. Kostenlos, ohne Anmeldung — und deine Kontodaten verlassen deinen Browser nicht.
Name und IBAN genügen, Betrag und Verwendungszweck sind freiwillig. Die Vorschau aktualisiert sich beim Tippen.
Die Banking-App übernimmt Empfänger, IBAN, Betrag und Verwendungszweck. Bekannt als GiroCode oder EPC-QR-Code.
So, wie er bei der Bank hinterlegt ist — die Bank des Zahlers gleicht Name und IBAN ab.
Leer lassen, wenn der Zahler den Betrag selbst eintragen soll.
Meist verzichtbar: Innerhalb von EU und EWR genügt die IBAN.
Etwa Rechnungs- oder Mitgliedsnummer, höchstens 140 Zeichen.
Name und IBAN eintragen — der Code erscheint, sobald beides vollständig ist.
Für den Druck SVG nehmen — das bleibt in jeder Größe scharf.
Höhere Stufen überstehen Kratzer und Logos, machen das Muster aber dichter.
Für Überweisungs-Codes schreibt der Standard die Stufe M vor.
Der helle Rand gehört zum Code. Weniger als 4 Module machen Ärger.
So funktioniert’s
Name und IBAN des Empfängers, auf Wunsch Betrag und Verwendungszweck. Die IBAN wird schon beim Tippen geprüft — ein Zahlendreher fällt auf, bevor er gedruckt ist.
Als SVG in die Rechnungsvorlage, als PNG in die E-Mail oder ausgedruckt an die Kasse. Der Code ist statisch und gilt, solange es das Konto gibt.
Der Zahler öffnet in seiner Banking-App die Überweisung, scannt den Code und findet alle Felder ausgefüllt. Er prüft, gibt frei — fertig.
Einsatz
Handwerk, Praxis, Freiberuf: Der Code neben der Bankverbindung erspart dem Kunden das Abtippen — und dir die Suche nach Zahlungen mit vertipptem Verwendungszweck.
Mit der Mitgliedsnummer im Verwendungszweck lässt sich jeder Eingang zuordnen. Ein Code pro Mitglied, oder einer ohne Betrag für alle.
Auf Plakat, Flyer oder Spendendose. Ohne Betrag trägt jeder selbst ein, was er geben möchte.
Ausflug, Geschenk, Trikots: Betrag und Zweck stehen fest, der Code geht mit dem Elternbrief oder in den Gruppenchat.
Wo es kein Kartenterminal gibt: Code an den Stand, der Kunde überweist. Mit einer Echtzeitüberweisung ist das Geld in Sekunden da.
Anzahlung, Kaution oder Endreinigung der Ferienwohnung: Der Code in der Buchungsbestätigung erspart die Rückfrage nach der Bankverbindung.
Was im Code steht
Der Code folgt dem Standard EPC069-12 des European Payments Council. Auf ihm beruht auch der GiroCode — Banking-Apps lesen daraus genau diese Felder:
Die Fehlerkorrektur steht bei diesem Typ fest auf Stufe M, so verlangt es der Standard. Farben darfst du frei wählen — bleib aber bei dunklen Modulen auf hellem Grund: Die Scanner der Banking-Apps sind wählerischer als die Kamera-App.
Aus der Praxis
Seit Oktober 2025 gleichen die Banken im Euroraum vor jeder Überweisung Name und IBAN ab. Passt beides nicht zusammen, bekommt der Zahler eine Warnung — und zögert. Heißt das Konto „Müller GmbH“, gehört genau das in den Code, nicht „Müller Haustechnik“.
Den Code einmal mit der eigenen Banking-App scannen, bevor Rechnungsvorlage oder Plakat in den Druck gehen. Stimmen alle Felder, die Überweisung vor der Freigabe abbrechen.
Ein Überweisungs-Code trägt mehr Zeichen als ein Link und ist entsprechend dichter. Auf der Rechnung lieber drei als zwei Zentimeter Kantenlänge, mit hellem Rand rundherum.
Betrag und Rechnungsnummer stecken im Muster. Wer einen Code für alle Rechnungen nimmt, bekommt Zahlungen ohne Zuordnung. Soll ein Code für alles gelten, dann Betrag und Verwendungszweck leer lassen.
Gut zu wissen
Link, Visitenkarte, Adresse, WLAN, E-Mail, Telefon, SMS oder Text — alles im selben Generator, genauso kostenlos.
Zum Generator für alle ArtenIn Deutschland und Österreich die Apps der meisten Banken und Sparkassen. Die Funktion heißt je nach Bank „Scannen“, „Foto-Überweisung“ oder „GiroCode“ und steckt meist im Überweisungsformular. Mit der gewöhnlichen Kamera-App lässt sich dagegen meist nichts anfangen — gescannt wird in der Banking-App.
Nein. Der Code füllt nur ein Überweisungsformular aus, und zwar beim Zahler. Ausgeführt wird die Überweisung erst, wenn der Zahler sie in seiner App prüft und freigibt.
Nein. Ohne Betrag trägt der Zahler ihn selbst ein. Das passt für Spenden und für Codes, die für mehrere Zahlungen gelten sollen.
In aller Regel nicht. Innerhalb von EU und EWR genügt die IBAN, die Bank ermittelt den Rest selbst. Das Feld ist für Sonderfälle da.
Nein. Der Code entsteht in deinem Browser, die Eingaben gehen an keinen Server — auch nicht an unseren. Das lässt sich nachprüfen: Der Generator funktioniert auch, wenn du nach dem Laden der Seite die Internetverbindung trennst.
Für Konten im SEPA-Raum ja. Dazu gehören alle Staaten der EU, außerdem Island, Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz, Großbritannien und einige weitere Länder. Der Betrag steht immer in Euro.
Der Code folgt dem Standard EPC069-12 des European Payments Council, auf dem der GiroCode beruht. Banking-Apps behandeln beide gleich.